Sonntags um elf: Lesung mit Christian Haller: Die Stecknadeln des Herrn Nabokov
15.05.2011 11.00 Uhr
Beschreibung
Der Schriftsteller Christian Haller liest im Garnhaus
Der Laufenburger Schriftsteller Christian Haller ist bereits zum vierten Mal bei uns im Garnhaus zu Gast. Nach dem "Bâteau littéraire" auf der Aare mit eigenen Werken und Texten von Paul Haller im Jahr 2005, einer Lesung aus dem Roman "Im Park" 2008 und anlässlich der Ausstellung von Peter Haller 2009 mit dem gemeinsamen Werk: "Die Wasseramsel am Kanal" liest er am Sonntag, 15. Mai 2011 aus seinem kürzlich erschienen Buch:" Die Stecknadeln des Herrn Nabokov".
Nehmen Sie sich ein wenig Zeit in der Hast des Alltags für die Schönheit des Seins! Dafür, was eigentlich zählt im Leben...
- Bistro offen ab 10.30
- Eintritt Fr. 20.-, Schüler und Studenten Fr. 10.-
- Ein Stück Zopf und ein Getränk wird von "Kultur im Garnhaus" offeriert.
Christian Haller
Christian Haller wurde 1943 in Brugg geboren und lebt als Schriftsteller in Laufenburg. Er studierte Zoologie an der Universität Basel, arbeitete am Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon und als Dramaturg an verschiedenen Theatern. Bekannt wurde er auch als Kolumnist der Aargauer Zeitung. Er wurde 2006 mit dem Aargauer Literaturpreis und 2007 mit dem Schillerpreis ausgezeichnet. Viele Leser kennen seine Familien-Trilogie: "Die verschluckte Musik", "Das schwarze Eisen" und "Die besseren Zeiten".Sein letzter Roman "Im Park" war nach seinem Erscheinen auf der Liste der zehn meist gekauften Romane der Schweiz. Siehe auch: www.christianhaller.ch
Die Stecknadeln des Herrn Nabokov
Das Leben mit neuen Augen sehen
Tempo, Geschwindikeit und rastloses Tun, die Wesensmerkmale des modernen Lebens, lassen uns zusehends blind werden für die Schönheit des Seins. Dafür, was eigentlich zählt im Leben. In diesem Buch macht sich Christian Haller auf den Weg, das Leben zu entdecken, das unter der täglichen Unrast begraben liegt: Ein Leben, das seine eigene, uns unbekannt gewordene Schönheit und Wahrheit besitzt...
Was geschieht, wenn jemand keinen Terminkalender führen und nicht erst sein Smartphone hinzuziehen muss, bevor er sich mit einem Freund verabreden kann? Eine Katastrophe? Ein Chaos aus verpassten Terminen? Es kann sein, dass die Welt gar nicht untergeht, wenn jemand nicht über Wochen hinaus verplant ist und wie Christian Haller aus dem Strom der alltäglichen Verrichtungen heraustritt. Er lernt Umwege lieben und den lange verweilenden Blick schätzen. Dieser Blick bringt ihm die Schönheit von Gegenständen und unverbrauchte Momente näher - er lehrt ihn ein Leben, das gerade deswegen seine geheime Pracht entfalten kann, weil es zu nichts gut sein muss.
Es laden herzlich ein: Das Team von Kultur im Garnhaus